Der Weg zur Erleuchtung

Wie man Grenzen überwindet und inneren Frieden findet

Autorin: Sri Preethaji

Sri Preethaji reist um die Welt, um den Menschen zu vermitteln, dass sie sich nicht auf die mittelmäßigen Erfahrungen des Überlebenskampfes, der Sehnsucht nach Liebe und der lebenslangen Suche nach Sicherheit beschränken müssen. Im wahren Leben geht es darum, das Göttliche in unserem Herzen zu erwecken und völlige Freiheit von dem zu erfahren, was uns bindet – dann erfahren wir Erleuchtung, unermessliche Liebe und Gleichmut in allem, was im Leben geschieht.

Tattva Viveka: Wir heißen von ganzem Herzen Sri Preethaji aus Indien willkommen. Wir freuen uns, dass du beim Tattva-Viveka-Talk zu Gast bist, und möchten zuerst gern wissen: Was ist deine Botschaft? Was ist die Erkenntnis, die du der Menschheit vermitteln willst?

Sri Preethaji: Wir wollen Suchende aus aller Welt auf den Weg nach Ekam, zur Erleuchtung, führen. Unsere Vision ist es, etwa 80.000 erleuchtete Wesen auf der Welt zu haben, die das menschliche Bewusstsein beeinflussen können. Wir schaffen einen Übergang im menschlichen Bewusstsein. Es ist so, als ob 80.000 Buddhas auf der Erde umherwandern würden, und zwar nicht als Einsiedler im Wald, sondern in der Welt lebend und sie beeinflussend. Das ist die Vision von Ekam.

TV: Arbeitest du auch mit anderen Gruppen oder spirituellen Bewegungen zusammen, um dieses Ziel zu erreichen?

Preethaji: Wir arbeiten nicht mit bestimmten Menschen zusammen. Wir glauben aber, dass andere spirituelle Organisationen, die ebenfalls diese Vision haben, dazu beitragen werden, die Menschheit zu transformieren und das menschliche Bewusstsein zu erwecken.

»Wenn man frei ist von allen Formen der Trennung, von allen Formen des Getrenntseins, erfährt man »Einheit«.«

TV: Dein Hauptaugenmerk liegt, soweit ich dies verstanden habe, auf einem »schönen Bewusstseinszustand«.

Preethaji: Das Hauptaugenmerk liegt auf der Erleuchtung der Menschheit. Die Menschen können die Reise beginnen, indem sie in schöne Zustände eintauchen, dann in transzendentale Zustände und schließlich frei von Leiden in einem erleuchteten Zustand leben. Wenn man frei ist von allen Formen der Trennung, von allen Formen des Getrenntseins, erfährt man »Einheit«.

TV: Was ist dieses »Einssein« nach deinem Verständnis? Wie erlebt man es?

Preethaji: Ein Zustand der Erleuchtung ist, wenn man frei von Leiden ist. Es ist der Zustand, wenn man die Kunst erlernt hat, die Aufmerksamkeit auf jede Ursache des Leidens zu lenken und diese Ursachen aufzulösen, sodass das Leiden nicht mehr auftaucht. Erleuchtung geschieht, wenn man im gegenwärtigen Moment ist – ganz und gar – und wenn es keine Bewegung in die Vergangenheit oder Zukunft gibt. In diesem Moment ist man vollkommen wach, frei von allen Formen von Angst und Verlangen. Es ist reines Bewusstsein, in dem Trennung und Abgrenzung nicht mehr existieren.

Wenn ich »Einheit« sage, meine ich die Erfahrung, mit dem gesamten Universum verbunden zu sein und sich verbunden zu fühlen. Das ist Erleuchtung, und das ist, wohin wir die Menschen durch Weisheit und durch unsere Lehren führen, sodass die Menschen Einsichten und Erkenntnisse erlangen. Die Menschen machen Erfahrungen des Erwachens und werden schließlich in dem Zustand des Erleuchtetseins verankert. Es ist ein Weg der Weisheit, ein Weg der Befreiung, und es ist der Weg, auf dem die Menschen mystische Erfahrungen machen. Sie kommen mit einer anderen Dimension des Lebens in Berührung. Wir bringen die Menschen in diesen erleuchteten Zustand.

TV: Wie wird man erleuchtet? Was lehrst du? Wie sieht die Praxis aus?

Preethaji: Wie ich bereits sagte, existieren viele Lehren. Am Anfang beginnt man damit, zu erkennen, in welchem Zustand man lebt. Das ist die grundlegende Lehre. Was ist der Zustand, in dem du das Leben erlebst? Wir bewegen die Suchenden, tiefer nach innen zu gehen.

In diesen tieferen Prozessen machen die Menschen mystische Erfahrungen. Die Menschen erleben Freiheit von dem, was sie bindet – oder besser gesagt: Freiheit von dem Eindruck, dass sie etwas bindet. Dieser Eindruck stammt aus eigenen Erfahrungen, aus Erfahrungen mit den Eltern, Großeltern oder anderen Vorfahren, oder ist das Ergebnis vergangener Leben.

Letztendlich erfährt man die Freiheit von dem, was einen bindet, durch Einsichten, tiefe Meditationen und tiefe mystische Prozesse. Wenn Menschen zu dem Göttlichen in ihrem Herzen erwachen und völlige Freiheit von dem erfahren, was sie bindet, erleben sie Erleuchtung. Das ist der Prozess.

TV: Die Meditation ist also neben anderen Dingen eine der wichtigsten Praktiken?

Preethaji: Es gibt Sadhana, es gibt Praxis, es gibt Meditation, es gibt den göttlichen Flow, es gibt die Erfahrung des Göttlichen, und es gibt Zustände des Erwachens, zu denen die Menschen geführt werden. Es gibt auch Zustände des Erwachens und Erfahrungen, in denen man frei von seinem Verstand und infolgedessen präsent ist, ohne das innere Durcheinander oder Chaos des Verstandes. Das ist der Weg, zu dem wir die Menschen Schritt für Schritt führen.

TV: Ist das etwas in uns? Ist das unser Innerstes?

Preethaji: Genau! Erleuchtet zu werden, ist die am meisten gefeierte menschliche Erfahrung. Es ist der eigentliche Sinn des Lebens. Wir haben ein Gehirn, und wir haben das Bewusstsein, das das immense Potenzial für diese Bewusstseinszustände in sich trägt. Leider verfallen wir häufig in Trennung, Egoismus und Spaltung. Die menschliche Erfahrung kann sich jedoch nicht darauf beschränken, egoistisch und egozentrisch zu sein. Der Mensch ist in der Lage, andere Dimensionen zu erfahren.

Wir glauben, dass wir in der Lage sein werden, eine vollständige Transformation des menschlichen Bewusstseins herbeizuführen, wenn eine große Zahl von Menschen in einem erleuchteten Bewusstsein lebt. Ein Bewusstsein, das frei von Spaltung und Trennung ist, frei von der Vergangenheit und von dem, was in der Welt Zerstörung verursacht.

»Die Erfahrung eines Suchenden besteht darin, das reine Bewusstsein zu sein, über das wir gesprochen haben – das universelle Selbst zu sein.«

TV: Was ist unser wahres Selbst?

Preethaji: Wir sind nicht unsere begrenzte Identität. Wir sind nicht die begrenzte Identität unserer Beziehungen; wir sind nicht die begrenzte Identität der Rolle, die wir in unserem Leben spielen. Wir sind nicht auf unseren Ärger, unsere Angst, unseren Hass beschränkt; wir sind viel mehr als nur das. Die Erfahrung eines Suchenden besteht darin, das reine Bewusstsein zu sein, über das wir gesprochen haben – das universelle Selbst zu sein. Das ist eine Dimension, die von jedem Menschen erfahren werden muss. Aber wahrscheinlich leben 99,9 Prozent der Menschheit nur unter den bindenden Kräften dieser begrenzten Identitäten. Die Menschen können sich von diesen Kräften lösen und eine andere Erfahrung machen, nämlich die des ewigen, unsterblichen Zeugen – reines Bewusstsein.

Wenn man die Menschheit betrachtet, wird ein großer Teil des Lebens mit Fortpflanzung und Überleben verbracht. Vor einigen Tausend Jahren (80.000 bis 70.000) begannen wir, in Siedlungen zu ziehen und Orte in Besitz zu nehmen. So entstand die Idee des Besitzes und der Kontrolle. Wir können einfach nicht nur in diesen drei Erfahrungswelten leben, in denen die Fortpflanzung nach Vergnügen strebt, das Überleben nach Sicherheit und das Eigentum nach Kontrolle.

Wir wechseln zwischen diesen drei Erfahrungen hin und her: dem Wunsch nach Vergnügen, Sicherheit und Kontrolle. Unsere Vorfahren lebten nicht nur mit diesen drei Erfahrungen; sie waren weise, sie waren Heilige, die ein mächtiges Erwachen in ihrem Herzen hatten. Sie erlebten immense Liebe und eine kraftvolle Verbindung mit der universellen Intelligenz, mit dem Göttlichen in ihrem Herzen. Sie erlebten auch den Flow, in dem es keinen Widerstand oder Resignation gibt, nur das Fließen mit allem, was im Leben geschieht.

Sie waren Zeuge jeder Identität, die in ihnen auftauchte, und sie waren eins mit dem gesamten Universum. Das ist alles. Die gesamte Erfahrung der Menschheit ist in den Energierädern verkörpert, die wir Chakren nennen. Die Chakren repräsentieren die Erfahrungen der Menschheit, die für einen Menschen möglich sind. Wir brauchen uns nicht auf die ersten drei Chakren zu beschränken. Wir müssen uns nicht in der Suche nach Sicherheit, Vergnügen und Kontrolle beschränken. Die wahre menschliche Erfahrung ist, wenn das Herz wach ist und die Kundalini über das Visuddha-Chakra steigt, um im Fluss des Lebens und der Zeuge von allem zu sein, was entsteht. Die ultimative Erfahrung ist, eins mit dem universellen Selbst zu sein, wo das individuelle Selbst zum universellen Selbst wird. Die Evolution des menschlichen Bewusstseins ist aus irgendeinem Grund an einer Sache hängen geblieben: Geld. Alles im Leben dreht sich um Geld. Und Geld gehört zu den unteren Chakren. Es wäre traurig, wenn die Menschen sich nicht über die unteren drei Chakren hinausentwickeln würden, um höhere Dimensionen zu erfahren.

TV: Was muss man tun, um inneren Frieden zu erlangen?

Preethaji: Der ultimative innere Frieden wäre ein Zustand der totalen Erleuchtung. Wir können jedoch mit einem schönen Zustand des Bewusstseins beginnen. Ich würde jeden Menschen fragen: Wie sieht der Zustand aus, in dem du dein Leben lebst? Lebst du dein Leben in einem Zustand von Stress, Ärger, Angst oder Sorge? Ist dies deine Lebenserfahrung oder bist du in der Lage, dich in einen ruhigen, friedlichen oder freudigen Zustand zu versetzen oder dich mit anderen zu verbinden? Erlebst du Dankbarkeit und Wertschätzung für das Leben? Wo machst du die meisten Erfahrungen? Dies sind sehr wichtige Fragen.

»Der innere Zustand ist die Lebensqualität.«

Der innere Zustand ist die Lebensqualität. Die meisten Menschen haben wahrscheinlich alles im Leben. Sie haben wahrscheinlich genug Reichtum, sie haben vielleicht ein paar Beziehungen, sie haben wahrscheinlich alle Annehmlichkeiten. Diese Dinge werden jedoch nicht ihre Lebenserfahrung bestimmen. Was die Lebenserfahrung bestimmt, ist, wo und in welchem Zustand sie ihr Leben verbringen. In welchem Zustand verbringst du den größten Teil deines Lebens? Wenn man jemand ist, der häufig verletzt und enttäuscht wurde, wird man eine schlechte Lebensqualität haben. Wenn man jemand ist, der sich ständig Sorgen macht, der Angst vor dem Morgen hat, dann ist das auch eine schlechte Erfahrung. Wenn man jemand ist, der verletzt und wütend ist, könnte das zum Beispiel von einem Kindheitstrauma herrühren. Der Zustand der Wut setzt sich in einem fort, weil man diesen Zustand wählt und das Gehirn und der Körper so verdrahtet sind, dass die Person diesen Zustand wiederholt erlebt. Da sie in diesem Zustand leben, ist ihre Lebensqualität weiterhin schlecht. Ihre schlechte Lebensqualität ist nicht auf sie selbst beschränkt, sondern wird wie ein Virus oder eine Krankheit an andere weitergegeben.

Traurige Menschen erzeugen Traurigkeit. Ängstliche Menschen erzeugen mehr Anspannung. Wütende Menschen provozieren mehr Wut. Diese Bewusstseinszustände sind nicht auf sie beschränkt. Ich würde sagen, wenn sie eine Erfahrung von Frieden machen wollen – natürlich ist die ultimative Erfahrung von Frieden die Erleuchtung – und eine Veränderung in ihrer Lebensqualität herbeiführen wollen, dann sollten sie ihre Aufmerksamkeit auf ihre innere Welt richten. Sie sollten eine spirituelle Praxis aufnehmen, zum Beispiel das Meditieren. Es gibt eine Reihe von Praktiken, die wir einer großen Anzahl von Menschen beibringen. Eine davon ist unsere »Seelen-Synchronisations-Meditation«, die den Meditierenden in nur zwölf Minuten jedes Mal an einen Ort der Ruhe führt. Es gibt auch die »Gelassenheitsübung«, eine einfache dreiminütige Übung. Wenn man sich an einem Ort des inneren Kampfes und des inneren Leidens befindet, macht man die Gelassenheitsübung, die zu einem Ort der Ruhe führt, und fühlt sich sogleich friedlicher.

Jeder muss die Reise irgendwo beginnen. Aus einem Zustand der inneren Unruhe, den wir den Zustand des Leidens nennen, kann nicht viel entstehen. Der Zustand des Leidens ist nicht gut für uns, er ist nicht gut für die Menschen in unserem Leben, dieser Zustand des Leidens ist nicht gut für die Welt. Wenn eine große Anzahl von Menschen in diesem Leidenszustand lebt, was dem Zustand der heutigen Menschheit entspricht, verursacht sie Zerstörung, Leid und Gewalt. Wenn Führungspersönlichkeiten sich ihres inneren Zorns und ihres Strebens nach Kontrolle und Macht bewusster werden würden, würden wir weniger Kriege erleben. Es ist wichtig, dass jeder Einzelne lernt, den Frieden zu pflegen und letztlich die zerstörerischen Tendenzen des Geistes zu überwinden und zur Erleuchtung zu gelangen.

»Jede Krise, die die Welt heute erlebt, ist ein Ergebnis des Bewusstseins jedes Einzelnen.«

TV: Würdest du sagen, dass der derzeitige Krieg in der Ukraine auf innere traumatische Prozesse zurückzuführen ist, die in den Menschen ablaufen?

Preethaji: Wir sind ein kollektives menschliches Bewusstsein. Der Hass und die Wut, die jeder Einzelne hegt und pflegt, werden zu Handlungen. Stell dir vor, das gesamte menschliche Bewusstsein von Wut und Hass strömt aus und dieses gesamte menschliche Bewusstsein fließt dann in die wenigen Individuen, die die Anführer sind. Die Trennung und Spaltung zwischen den Menschen muss aufhören. Jede Krise, die die Welt heute erlebt, ist ein Ergebnis des Bewusstseins jedes Einzelnen.

Es ist nur so, dass eine große Anzahl von Menschen in diesem Bewusstsein lebt. Spaltung, Trennung, Wut und Hass müssen von jedem Einzelnen verschwinden, denn erst dann wird die Welt ein friedlicher Ort sein. Leider schüren Kriege nur noch mehr Wut, mehr Hass und mehr Rachegefühle in einer großen Zahl von Menschen. Deshalb ist es unsere Vision, 80.000 erleuchtete Menschen zu schaffen, deren Bewusstsein sich auf die gesamte Menschheit auswirken wird.

»Es ist entweder Frieden für alle oder Frieden für keinen.«

TV: Ich habe auf eurer Webseite gesehen, dass ihr im September ein World Peace Festival veranstaltet. Bitte erzähle uns davon.

Preethaji: Wir können nicht sagen, dass wir an den Weltfrieden denken, wenn die Menschen nicht in Frieden leben. Das World Peace Festival ist eine Initiative, bei der sich eine große Zahl – Millionen von Menschen – mit uns zusammenschließt, um einen friedlichen Bewusstseinszustand zu schaffen und so der Welt Frieden zu bringen. Wir leben in einer vernetzten Welt; wir sind keine getrennten Individuen, auch wenn wir das glauben. Es ist entweder Frieden für alle oder Frieden für keinen.

Zu denken, dass ich in mir selbst oder in meiner Familie friedlich bin, dass aber der Rest der Welt in Spaltung, Chaos und Konflikt versinkt, ist unmöglich. Es ist Frieden, der für jeden auf dem ganzen Planeten und für jede Spezies existiert. Man sollte nicht glauben, dass das eigene Haus sicher ist, wenn der Wald leidet, denn wir leben in einem vernetzten Universum. Aus diesem Grund findet unsere Initiative, das World Peace Festival, statt. Jahr für Jahr schließen sich Millionen von Menschen unserer Online-Meditation an und bieten den durch ihre Meditation erzeugten Frieden an, um Frieden in das kollektive Bewusstsein der Menschheit zu bringen in dem Bemühen, einen friedlichen Zustand für sich selbst zu schaffen und das Bewusstsein der Menschheit zu beeinflussen.

TV: Welche Rolle spielen deiner Meinung nach die Frauen in diesem Friedensprozess?

Preethaji: Männer und Frauen sind gleichermaßen verantwortlich.

TV: Du bist eine Frau und eine Führungspersönlichkeit, was eher unüblich ist – vor allem in Indien. Welche Erfahrungen hast du in dieser Hinsicht gemacht?

Preethaji: Ich bin überall auf der Welt willkommen geheißen worden, von Männern und Frauen, von Jung und Alt. Wir glauben, dass die Trennung zwischen allen Geschlechtern, Rassen und Hautfarben verschwinden muss.

TV: Du überwindest also diese Trennung.

Preethaji: Es gibt einen trennenden Geist, der aus dem kollektiven Unbewussten strömt. Er fließt und fließt und fließt und fließt. Wir versuchen, das zu ändern.

TV: Du erzähltest uns, dass die Menschen in diesem begrenzten Bewusstsein feststecken. Wenn wir wissen, dass der erleuchtete Zustand schön, befriedigend und wahr ist – warum ist das passiert? Warum sind wir aus diesem Bewusstsein herausgefallen?

Preethaji: Was du siehst, ist ein Herausfallen. Ich denke, wir brauchen mehr Bewusstsein dafür, was für die Menschen möglich ist. Ich reise durch die ganze Welt und sage: »Wisst ihr, dass ihr euch nicht auf dieses und jenes beschränken müsst?« Gestern war ich in den Niederlanden auf einem viertägigen Retreat mit dem Titel ›A Field of Awakening‹. Dort erfuhren die Teilnehmer eine neue Weite und gingen über die ersten drei Zustände hinaus. Sie wissen nun, dass es möglich ist. Wir müssen ein größeres Bewusstsein dafür schaffen, dass Erleuchtung der Weg des Lebens ist und dass Erleuchtung möglich ist. Erleuchtung ist die ultimative Erfahrung der Menschheit. Wenn wir mehr Bewusstsein schaffen, werden wir mehr Suchende haben, die in diesem Zustand leben wollen und den Weg verfolgen, einen großartigen inneren Zustand zu schaffen, der frei von Konflikten, frei von Spaltung, frei von Trennung ist, um eine schöne Welt zu schaffen.

TV: Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führten Ronald Engert und Stefanie Aue.

Preethaji_92_AUTOR_© Sri Preethaji

Über die Interviewte:

Für Suchende aus aller Welt ist die Meditationsschule EKAM in Südindien eine wahre Pilgerstätte: Mithilfe von alten indischen Weisheiten, Erkenntnissen der modernen Neurowissenschaft und alltagstauglichen Meditationsübungen zeigt Sri Preethaji hier einen Weg auf, leidvolle Bewusstseinszustände dauerhaft zu verringern.

ekam.org / ekam-deutsch.org

Bildnachweis: © Sri Preethaji, Adobe Photostock

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